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KG Pfaffenwinkel verliert zum Saisonabschluss mit 12:8 in Hof

Nur fünf Tage zum Regenerieren blieben den Kämpferinnen aus Weilheim und Peiting nach der Niederlage in Neuhaus. An der engen Personallage hatte sich daher auch nichts verändert, wieder konnten nur sieben der zehn Gewichtsklassen besetzt werden. Ann-Katrin Schubert und Sarah Kappler eröffneten in der Gewichtsklasse -63 kg den letzten Kampftag der Saison und brachten das Gästeteam direkt mit 2:0 in Führung. Schubert nutzte eine Unachtsamkeit der Gegnerin und brachte diese in die Bodenlage und „nagelte“ sie dort mit einem Haltegriff fest. Sarah brachte ihre Kontrahentin nach wenigen Sekunden mit einem sauberen Osoto-gari (Fußwurf) zu Fall. Anschließend gingen die Punkte dann leider zahlreich an Hof. -57 kg mussten sich Sophie Kappler und Daniela Hörl geschlagen geben. Beide konnten Akzente setzen, waren jedoch nicht in der Lage sich durchzusetzen. Janice Klabuhn (+70 kg) geriet nach eigenem Angriff in einen Haltegriff, aus dem es kein Entrinnen mehr gab. Luisa Orendt (-52 kg) wurde ihr „Untergewicht“ zum Verhängnis. Im Stand mit ihrer Gegnerin ebenbürtig, wurde sie im Boden trotz starker Gegenwehr überdreht und ebenfalls festgehalten. Hinzu kamen die kampflos abgegebenen Begegnungen -52 kg und -70 kg (beide Kämpfe: Simone Eisengrein stellte sich nur formal als Gegnerin auf die Matte) Einzig Franziska Bornstädt (eigentlich -63 kg) konnte, ins Schwergewicht aufgerückt, mit der sogenannten „Schweinerolle“ und anschließendem Haltegriff den 3. Punkt für die KG holen. Somit lagen die Damen nach dem 1. Durchgang mit 7:3 zurück. Ein Sieg war damit nicht mehr möglich. Dementsprechend experimentierfreudig wurde die Kampfaufstellung für die Rückrunde ausgetüftelt: Daniela Hörl (-57 kg) und Ann-Katrin Schubert(- 63 kg) wurden beide jeweils eine Kategorie nach oben geschoben und Franziska Bornstädt in die Gewichtsklasse – 70 kg verfrachtet. Diese mutige Aufstellung zahlte sich aus: Zum Rückrundenauftakt sicherten sich Sarah Kappler und die aufgerückte Daniela Hörl Siege - 63 kg. Sarah Kappler beförderte ihre Gegnerin schnell auf den Boden und ließ sie anschließend aus dem folgenden Haltegriff nicht mehr entkommen. Daniela Hörl konnte ihren Griff immer wieder durchsetzen und beendete den Kampf schließlich mit einer Würgetechnik. Auch das Aufstellen von Ann-Katrin Schubert und Franziska Bornstädt -70 kg zahlte sich aus. Ann-Katrin punktete abermals mit Haltegriff, während Franziska ihre Gegnerin mit einer Kontertechnik bezwang. Damit war der zwischenzeitliche Ausgleich wiederhergestellt. Doch dann musste sich Sophie Kappler (-57 kg) unerwartet geschlagen geben. Sie startete gut in den Kampf, war sichtbar überlegen, leistete sich aber eine kurze Unkonzentriertheit und landete nach eigenem Ansatz auf dem Rücken. Auch Luisa Orendt konnte keinen weiteren Punkt hinzusteuern. Da weitere drei Punkte kampflos abgegeben wurden, hatte Hof die für den Sieg notwendigen Punkte bereits auf dem Konto. Trotzdem ging Janice Klabuhn mit vollem Einsatz in den letzten Kampf und sicherte sich so einen Ehrenpunkt mit einer schulbuchmäßigen Würgetechnik. Somit hieß es 12:8 für den PTSV Hof. Die dünne Besetzung prägte die Ergebnisse auch in dieser Saison erheblich. Durch massives Verletzungspech konnten in allen Ligabegegnungen maximal 7-8 einsatzfähige Kämpferinnen antreten, die aber alle kontinuierlich starke Leistungen zeigten und so versuchten die Ausfälle halbwegs zu kompensieren, was teilweise leider unmöglich war. Die Hausaufgaben für die nächste Saison sind klar: Es gilt nun den Kader dringend mit neuen Kämpferinnen zu verstärken.
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